Stimmen Sie mit uns überein, dass die sozial-kommunikative Kompetenz zwei ganz wesentliche Bestandteile in einem Aufwasch nennt? Die soziale Kompetenz, die auch ein Stück weit in den personalen Kompetenzen mitschwingt, und die kommunikative Kompetenz, die der wohl wichtigste Faktor im kollegialen Miteinander ist. Kurz um: Sozial-kommunikative Kompetenzen sorgen dafür, dass Austausch, Informationsfluss und Verständigung klappen. Was sich im Detail hinter diesem Kompetenzpaket verbirgt, soll Thema in diesem Ratgeber sowie auf den folgenden Seiten sein.

Sozial-kommunikative Kompetenz. Gerade die unFASSbaren Dinge sind interessent

Sozial-kommunikative Kompetenzen sind eine Besonderheit, denn sie lassen sich nicht messen, sind nur schwer zu greifen und schwingen doch tagtäglich und fast schon sekündlich mit. Sie werden immer dann deutlich, wenn Menschen miteinander interagieren. Ihre Ausprägung ist letztlich auch dafür verantwortlich, ob die Interaktion funktioniert oder eben nicht.

Das Problem an der Sache ist jedoch das UnFASSbare, denn für Einfühlungsvermögen, Konflikt- und Kritikfähigkeit gibt es ebensowenige Schulnoten wie für Toleranz und Überzeugungskraft. Um dieses Problem zu lösen, haben wir einen Fragenkatalog entwickelt, den wir Unternehmen zur Verfügung stellen, um eben dieses Problem zu lösen. Die Bewerber müssen dabei im Online-Eignungstest Fragen beantworten, deren Ergebnis Aussagen über die Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und das Verhandlungsgeschick der Bewerber zulassen wird. Die Auswertung erfolgt dabei ebenso standardisiert.

Der Vorteil für Sie: Sie müssen nicht mehr mühsam mit jedem Bewerber ein Gespräch führen, sondern können Ihre Zeit darauf verwenden mit den Bewerbern ein persönliches Gespräch zu führen, die nicht nur mit Blick auf ihre Fachkompetenz geeignet sind, sondern auch mit Blick auf ihre sozial-kommunikative Ader geeignet sind.

In diesen Einzeldisziplinen müssen sich die Bewerber bei dem erwähnten Eignungsverfahren beweisen:

Deswegen sind sozial-kommunikative Kompetenzen für Ihren Betrieb wichtig

Es gibt ein sehr treffendes Berufsbeispiel in dem die sozial-kommunikative Kompetenz deutlicher wird als in manch anderem Berufsbild: bei der Kranken- und Gesundheitspflege. Exerziert man eben diese Beispiel durch die verschiedenen Facetten der sozial-kommunikativen Kompetenz, so zeigt sich, wie notwendig diese Kompetenz sein kann – und zwar für alle Berufsfelder. Bei der Krankenpflege geht es darum, mit den Patienten/Klienten zu interagieren. Bei Führungspersonal geht es vielmehr darum, durch die Ausprägung sozial-kommunikativer Kompetenzen einen bestimmten Führungsstil zu bedingen.

Sozial-kommunikative Kompetenzen tragen dazu bei

  • soziale Beziehungen aufzubauen, aufrechtzuerhalten und Konflikte zu lösen,
  • empathisch und wertschätzend miteinander umzugehen,
  • in unterschiedlichen Kulturen und Sprachen miteinander kommunizieren zu können,
  • professionell Dialoge gestalten zu können,
  • und Informationen und Wissen austauschen zu können.

Ohne sozial-kommunikative Kompetenzen ist es um die Zwischenmenschlickeit und den Umgang miteinander nicht zum Besten bestellt.

Die Vor- und Nachteile sozial-kommunikativer Kompetenzen

Auch in diesem Kompetenzbereich möchten wir nicht nur die Sonnenseiten beleuchten, sondern auch darauf hinweisen, was durch ein Übermaß an sozial-kommunikativer Kompetenz in einem Unternehmen passieren kann.

Vorteile sozial-kommunikativer Kompetenzen

Nachteile sozial-kommunikativer Kompetenzen

  • Wer über sozial-kommunikative Kompetenzen verfügt, der hat die Chance, erfolgreich zu kommunizieren. Erfolg muss dabei nicht immer auf das Resultat bezogen sein, sondern auch auf das Miteinander und auf den gemeinsamen Weg dorthin.
  • Wer sozial-kommunikativ ist bzw. über eine ausgeprägte Kompetenz in diesem Bereich verfügt, der kann aus Interaktion auch Lehren ziehen und inhaltliche Themen erlernen.
  • Wer eine zu stark ausgeprägte Durchsetzungsfähigkeit hat, der wird schnell als Egoist abgestempelt.
  • Die Fähigkeit andere zu motivieren, kann gefährlich werden, wenn dies nicht im Sinne des Unternehmens passiert.
  • Teamfähigkeit ist wichtig und nötig, doch muss auch die berühmte Grenze zwische Beruflichem und Privatem eingehalten werden.
  • Kommunikationsfähigkeit ist überall gefragt, jedoch sollten berufliche Dinge kommuniziert werden und nicht der neueste Tratsch.

 

Rhetorische Fähigkeiten sind der Kern sozial-kommunikativer Kompetenzen

Bei fast jeder sozial-kommunikativen Kompetenz dreht es sich um die Kommunikation, die Sprache, die Interaktion und damit letztlich auch um die rhetorischen Fähigkeiten einer Person. Wie unterschiedlich diese verwendet werden kann, zeigt ein Vergleich gängiger Führungsstile:

Für den autoritäten Führungsstil, in dem sozial-kommunikative Kompetenzen am wenigsten genutzt werden, spricht, dass es dabei vergleichsweise rasch zu Entscheidungen kommt. Wer die Verantwortung trägt, ist klar definiert. Der Chef entscheidet. Der Nachteil dieser Führungsvariante ist die Demotivation der Mitarbeiter, die gegen die entsprechende sozial-kommunikative Kompetenz spricht.

Im kooperativen Führungsstil ist am meisten Raum für sozial-kommunikative Kompetenzen. Hier werden Mitarbeiter dadurch motiviert, dass sie sich, ihre Ideen und Vorschläge einbringen können. Was sie vorbringen, verläuft nicht etwa im Sand, sondern wird aufgegriffen. Aus diesem Arbeitsklima heraus lassen sich gute Ergebnisse für den Betrieb erzielen. Trotz einem einfühlsamen Miteinander muss es eine Person geben, die den Hut aufhat und Entscheidungen verbindlich fällt. Wer es krampfhaft jedem Recht machen will, kann es letztlich niemandem Recht machen. Die Disziplin leidet.

Im laissez-faire Führungsstil dominieren häufig die Nachteile von sozial-kommunikativen Kompetenzen. Es besteht die Gefahr, dass in die großen Spielräumen, die gewährt werden, der Schlendrian einzieht. Allerdings gibt es mittlerweile bereits Unternehmen, die den laissez-faire Führungsstil sehr erfolgreich praktizieren – und zwar mit einer modernen Unternehmensstruktur und einer ganz speziellen Art von sozial-kommunikativer Kompetenz. Jour Fixe ist einmal im Monat. Dann versammeln sich alle Mitarbeiter im Video-Konferenzraum. Gearbeitet wird mit Blick auf das Ziel. Wie viel zeitliches Investment dafür nötig ist, entscheidet letztlich jeder selbst. Auch der Arbeitsort ist jedem selbst überlassen.

Dieses Konstrukt kann durchaus funktionieren, wenn ein gesunder Mix aus diesen Kompetenzbereichen ein Grundbestandteil der Persönlichkeit des Mitarbeiters ist:

So prüfen Sie, wie sozial-kommunikativ Ihr Bewerber ist

Um im manuellen Verfahren herauszufinden, wie sozial-kommunikativ Ihre Bewerber sind, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich mit jedem einzelnen Bewerber zu treffen und ihm gehörig auf den Zahn zu fühlen. Zu offensichtlich darf natürlich nicht ersichtlich sein, worauf Sie beim Fragen hinauswollen. Einfacher wird es mit der eingangs bereits erwähnten Online-Einstellungstest-Variante. Die Bewerber beantworten dabei ausgeklügelte Fragen im Online-Eignungstest-Verfahren und Sie erhalten das Ergebnis. Sprechen Sie uns an. Gerne erläutern wir Ihnen weitere Details zu dieser Variante.

Bildquelle: contrastwerkstatt/fotolia.com

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