Ist es auch für Sie unerträglich, wenn Menschen unfähig sind, Entscheidungen zu treffen? Bereits im Privatleben ist es schwer, mit dieser sogenannten Entscheidungs-un-fähigkeit klarzukommen und im Beruf – da kann eben diese Unfähigkeit zum Jobkiller werden. Ihr Problem ist jedoch eins: Nirgends im Lebenslauf ist ersichtlich, ob sich der Bewerber schwer oder einfach damit getan hat, Entscheidungen zu treffen, denn das Treffen von Entscheidungen ist kein Schulfach. Umso wichtiger ist es, Alternativen parat zu haben, die es ermöglichen, die Entscheidungsfähigkeit eines Bewerbers auf den Prüfstand zu stellen. Wir raten in diesem Zusammenhang zu einem Online-Testverfahren.

Entscheidungsfähigkeit

Entscheidungsfähigkeit

Zur Definition. Das bedeutet Entscheidungsfähigkeit in der Praxis.

Entscheidungsfähigkeit ist sowohl im Privaten als auch im Beruf wichtig. Problematisch ist sie dennoch für einige Bewerber, denn bei der Entscheidungsfähigkeit handelt es sich nicht etwa um eine in der Bewerbung wohlklingende Floskel, sondern um die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Und eben dafür müssen einige Weichen im Vorfeld gestellt worden sein.

Entscheidungsfähige Menschen …

  • haben Ziele und die Option, mehrere Wege dorthin zu beschreiten.
  • können mit wachem Geist entscheiden, welcher Weg in der jeweiligen Situation der Passende ist.
  • können Alternativen beurteilen und abwägen.
  • können auf ihren Erfahrungsschatz zurückgreifen und auf dieser Basis Entscheidungen treffen.
  • können priorisieren, filtern und nach dieser Abwägung handeln.
  • konzentrieren sich auf das Wesentliche.

Deswegen ist Entscheidungsfähigkeit als Kompetenz Ihrer Mitarbeiter für Ihr Unternehmen wichtig

Wer die Entscheidungsfähigkeit gedanklich den Führungskräften größerer und kleinerer Gruppen zuschiebt, der macht einen Fehler, denn Entscheidungsfähigkeit ist nicht ausschließlich Sache der Führenden. Sicherlich müssen Team- und Abteilungsleiter eine ganz ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit haben. Doch auch Mitarbeiter brauchen diese Fähigkeit, um nicht blind Aufträge auszuführen, sondern diese wie mündige Menschen mit wachem Verstand abwägen zu können.

Nachweis der Kompetenz Entscheidungsfähigkeit

Würden Sie Ihre Bewerber platt fragen, ob sie sich als entscheidungsfreudig bezeichnen würden, müsste fast jeder „ja“ sagen. Deswegen bedarf es auch versteckter Fragen, um ehrliche Antworten zu bekommen. Wie diese aussehen könnten, zeigt diese Aufstellung:

  • 1 steht dabei für „trifft zu“.
  • 2 steht für „trifft eher zu“.
  • 3 steht für „teils-teils“.
  • 4 steht für „trifft eher nicht zu“.
  • 5 steht für „trifft nicht zu“.

Das Statement

Das bedeutet die Antwort

 
Wenn ich weiß, dass meine Entscheidung die Richtige ist, brauche ich keine Rückversicherung über meine Mitarbeiter.Wer hier zustimmt, hat eine ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit, kann aber auch zu Alleingängen neigen.
 
Um eine Entscheidung zu treffen, die weitreichende Folgen hat, nutze ich die Meinung anderer und meinen eigenen Erfahrungsschatz, um daraus Handlungsszenarien zu bilden.Wer hier zustimmt, hat eine ausgewogene Form der Entscheidungsfähigkeit, denn: Hier spielen sowohl die eigenen Erfahrungen eine Rolle, als auch das, was andere zu diesem Thema zu sagen haben.
 
Meine Überzeugung ist das Maß der Dinge. Dann brauche ich nicht lange zu zögern.Achtung: Hier ist der Alleingang vorprogrammiert, obgleich die Kompetenz der Entscheidungsfähigkeit durchaus sehr stark ausgeprägt ist.
 
Eine Pro- und Contra-Liste ist für mich ein wichtiges Instrument, um nicht nur für den Moment richtig zu entscheiden, sondern auch um langfristig zu wissen, warum ich mich so entschieden habe.Wer hier zustimmt, ist ein durchaus entscheidungsfähiger Mitarbeiter, der darüber hinaus noch sehr weit vorausdenkt. So jemanden wünscht man sich in jedem Team.
 
Fragen Sie mich und ich kann Ihnen im Handumdrehen eine Entscheidungsgrundlage liefern.Wer hier zustimmt, zeigt an, dass er durchaus entscheidungsfreudig ist, vergisst darüber aber eins: Schnelle Entscheidungen haben häufig einen negativen Touch, denn sie wirken unüberlegt.
 
Im Zweifel würde ich eine Entscheidung lieber aufschieben, um nicht die Harmonie im Team zu gefährden.Was hier so nett klingt, ist eigentlich der Beweis dafür, dass der Bewerber keine Entscheidungen fällen kann, denn: Entscheidungen können nun mal die Harmonie stören. Das ist eine Grundeigenschaft von Entscheidungen.
 
Wenn ich vor einer Entscheidung stehe, die ich so eigentlich gar nicht fällen möchte, dann warte ich ab, bis sich die Sache von alleine löst.Wer diesen Satz auch selbst sagen würde, dem fehlt die Kompetenz der Entscheidungsfähigkeit gänzlich.
 
Sobald ich vor einer weitreichenden Entscheidung stehe, bekomme ich Migräne.Hier wehrt sich sogar der Körper davor, eine Entscheidung zu treffen. Ein Zeichen von mangelnder Kompetenz in puncto Entscheidungsfähigkeit.
 
Das kalte Wasser (auch wenn es nur sprichwörtlich ist) meide ich, so gut es geht. Wer hiermit signalisiert, dass er nicht risikofreudig ist, der kann einen Mangel an Entscheidungsfähigkeit haben.
 
Im letzten Assessment-Center bin ich an der Postkorb-Aufgabe gescheitert.Bei dieser Übung wird eine ganze Reihe an Kompetenzen abgefragt. Auch geht es darum, eine Priorisierung der Aufgaben vorzunehmen. Wer hier scheitert, hat nur eine mangelhaft ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit.

 

Das Gegenteil von Entscheidungsfähigkeit ist …

Wer sich nicht entscheiden kann, ist unentschlossen, phlegmatisch, unsicher, abgeneigt, zögerlich, schwankend, ungläubig, skeptisch oder zweifelt. Damit wird auch klar, dass Entscheidungsfähigkeit ein recht wichtiger Faktor im Arbeitsleben ist, denn bei wem diese Kompetenz nicht ausgeprägt ist, kann dies auch zu Problemen in der Interaktion führen. In der Folge sind entscheidungs-un-fähige Menschen auch keine validen Ansprechpartner, sind nicht vertrauenswürdig und nicht verlässlich.

Aspekte der Entscheidungsfähigkeit

Entscheidungsfähigkeit kann wie die meisten Kompetenzen ganz unterschiedliche Facetten haben. So gibt es den überlegten Entscheider, der Pro- und Contra-Listen führt und auch die Folgen seiner Entscheidung bedenkt. Daneben existiert der intuitive Entscheider, der weniger rational an Entscheidungen herangeht, sondern vielmehr intuitiv und mit gehörig viel Bauchgefühl Entscheidungen trifft. Wer dies beherrscht, sollte eine Mischung aus beiden Optionen anpeilen.

Kann man “Entscheidungsfähigkeit” erlernen?

Wer von Grund auf zur introvertierten und schüchternen Spezies gehört, der ist weniger entscheidungsfreudig als derjenige, der ohnehin selbstbewusst mitten im Leben steht. Das Treffen von Entscheidungen zu forcieren oder zu erzwingen, ist kaum möglich. Wer trainieren möchte, sollte sich stets die Trilogie der Entscheidungsfindung vor Augen halten und diese umfasst drei Teile: (1) Das Problem wahrnehmen. (2) Das Problem kategorisieren. (3) Handeln. Je nachdem, wie komplex das Problem sich darstellt, kann mit der Kategorisierung auch eine Analyse einhergehen. Der größte Fehler beim Training kann nur sein, das Problem abzutun. Wer das Problem verharmlost, weil es vermeintlich bekannt ist oder in der Problemlösung sich ins Schneckenhaus zurückzieht, der wird scheitern.

Die Auswirkung mangelhafter Entscheidungsfähigkeit für Ihr Unternehmen

Je nachdem an welcher Position im Betrieb die Entscheidungs-un-fähigkeit auftritt, entstehen auch ganz unterschiedliche Folgeprobleme. Zeigt sich bei einer Führungskraft Entscheidungs-un-fähigkeit kann das fatale Auswirkungen auf die Mitarbeiter und die Produktion haben. Ist ein Mitarbeiter ohne Personalverantwortung unfähig, Entscheidungen zu treffen, muss er so eingesetzt werden, dass er über Erfahrung und Routine sein Aufgabenspektrum bewältigen kann und nicht der Entscheidungsfindung ausgesetzt wird. Beweisen Sie nun Entscheidungsfähigkeit und nutzen Sie unsere Profession für Ihre Bewerbersuche.

Einstellungstest im Auswahlverfahren: Entscheidungsfähigkeit

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