Sie wünschen sich einen Mitarbeiter mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion und wissen nicht, wie Sie dem Bewerber entsprechend auf den Zahn fühlen können? Dann prüfen Sie ihn am besten im Rahmen eines Einstellungstests. Wir haben für Sie mit diesem Artikel den passenden Informationsratgeber rund um die Fähigkeit zur Selbstreflexion zusammengestellt und verraten auch, wie zu einem standardisierten Eignungstest kommen, der ihnen bei der Wahl hilft.

Selbstreflexion

Selbstreflexion

Zur Definition. Das bedeutet die Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Praxis.

Wer die Fähigkeit hat, über sich selbst nachzudenken, besitzt die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Dabei gilt es äußere und innere Beobachtungen zu nutzen, um Probleme zu erkennen und Ansatzpunkte für Veränderungen auszumachen. Differenzierte Selbstbeobachtung ist das Stichwort, das bei der Fähigkeit zur Selbstreflexion das Können beschreibt, sich aus der Sichtweise eines Dritten wahrzunehmen. Beobachtet werden Gedanken und Gefühle, aber auch das eigene Verhalten. Wichtig ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion insbesondere deswegen, da sie der Grundbestandteil eines ausgeglichenen Lebens ist.

Menschen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion …

Mit Blick auf diese Definition wird auch klar: Mitarbeiter mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion sind gewünscht. Kein Wunder, dass jedes Unternehmen nach dieser Spezies fahndet. Als Mittel dazu werden häufig Eignungs- und Auswahltests eingesetzt, die Sie sogar in Eigenregie initiieren können. Alternativ können Sie aus unserem Leistungsportfolio den passenden Baustein auswählen.

Deswegen ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion als Kompetenz Ihrer Mitarbeiter für Ihr Unternehmen wichtig

Wer über die Fähigkeit zur Selbstreflexion verfügt, hat einen entscheidenden Vorteil im Geschäftsleben: Er hat ein großes Bewusstsein und das umfasst nicht nur das eigene Innenleben (mit Gefühlen und Gedanken), sondern auch die Stärken und Schwächen. Wer sich dieser bewusst ist, kann pro-aktiv damit umgehen und muss nicht passiv reagieren.

Nachweis der Kompetenz Fähigkeit zur Selbstreflexion

In der Praxis gibt es eine einfache Methode, um herauszufinden, ob ein Bewerber die Fähigkeit zur Selbstreflexion im Blut hat oder nicht. In aller Regel werden Fragen zu Kompetenzen wie dieser im Rahmen eines Eignungstests oder Auswahlverfahrens eruiert, die mit Hilfe einer Antwortskala beantwortet werden. Das heißt, dass die Aufgabenstellung so lautet: Schätzen Sie sich mit Blick auf die folgenden Statements selbst ein.

  • 1 steht dabei für „trifft zu“.
  • 2 steht für „trifft eher zu“.
  • 3 steht für „teils-teils“.
  • 4 steht für „trifft eher nicht zu“.
  • 5 steht für „trifft nicht zu“.

Das Statement

Das bedeutet die Antwort

 
Ich weiß, dass ich vor Meetings und Präsentationen regelmäßig in Panik verfalle. Da kneifen für mich keine Option ist, habe ich mich dazu entschieden, hierzu noch einmal ein Seminar zu besuchen.Dieses Statement zeigt, dass der Bewerber sich seiner Stärke durchaus bewusst ist und sogar bereits Lösungen initiiert hat. So agiert ein Mensch, der die Fähigkeit zur Selbstreflexion besitzt.
 
Ich weiß, wie mein Traumjob aussieht: Ich trage dabei Verantwortung für Personal und Budget und habe die Chance, meine Projekte in die Realität umzusetzen.Auch diese klare Vorstellung des Traumjobs ist ganz typisch für Menschen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion.
 
Ich möchte nicht arbeiten, um zu leben. Ich möchte beiden Bereichen einen Platz in meinem Leben einräumen.Wer weiß, dass Arbeit und Leben nur allzu häufig als Antagonisten auftreten, übt hier (dank der Fähigkeit zur Selbstreflexion) einen sehr erwachsenen Umgang damit.
 
Seit langer Zeit fühle ich mich nicht mehr wohl im Job. Mein Ausweg war eine Krankmeldung.Das ist nicht typisch für einen Menschen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion. Typisch wäre gewesen, sich Hilfe zu holen. Einfach nur „auszusteigen“, ohne die Hintergründe zu eruieren, sieht demjenigen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion gar nicht ähnlich.
 
Träume habe ich längst nicht mehr. Verwirklichen kann ich sie ohnehin nicht.Derart negativ und fast schon ein wenig depressiv gestimmt sind diejenigen, die über die Fähigkeit zur Selbstreflexion verfügen, niemals. Wer so antwortet, dem fehlt diese Fähigkeit.
 
Wenn ich im Büro Ärger bekomme, weil etwas schief gelaufen ist, dann brauch ich erst einmal eine Auszeit.Flucht sieht Menschen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion gar nicht ähnlich. Diese Aussage wäre also sehr untypisch.
 
Ich muss sehr auf meinen Gesichtsausdruck achten. Da ich anstatt grüblerisch schnell wie ein Griesgram aussehe, muss ich hier auf meine Wirkung achten.Wer um ein Manko wie dieses weiß und daraus für sich Schlüsse zieht, was in der Folge zu tun ist, verfügt über die Fähigkeit zur Selbstreflexion.
 
Im Moment fühle ich mich wie ein Floß auf einem reißenden Fluss. Mich schleudert’s ganz schön, doch ans Ufer komme ich nicht.Diese Aussage ist spannend. Es lassen sich durchaus Ansätze der Fähigkeit zur Selbstreflexion erkennen. Nur die Problemlösefähigkeit ist noch nicht genug ausgeprägt.
 
Ich war bemüht, die Tipps umzusetzen, aber ich bin am hektischen Arbeitsalltag gescheitert. Auch hier zeigt sich: Der Bewerber ist sich durchaus bewusst, was er hätte verbessern sollen. Doch er weiß auch, dass es ihm an Eigendisziplin gemangelt hat.
 
Manchmal werde ich durchaus kritisch beäugt, weil ich bei einer neuen Herausforderung zuerst einmal in mich gehe und mir einen Plan zurechtlege. Voilà … diese Aussage steht einem Menschen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion sehr gut. Auch wenn das Verhalten kritisch beäugt wird, so veranlasst den in sich gefestigten Menschen dies nicht, von seiner bewährten Art der Problemlösung abzurücken.

 

Das Gegenteil der Fähigkeit zur Selbstreflexion ist …

… gar nicht so leicht zu formulieren. Wer nicht fähig ist, Gefühle, Gedanken und Ideen zu reflektieren, dem mangelt es an der Fähigkeit, sich aus der Perspektive eines Dritten zu betrachten. Wer ohne diese Fähigkeit ist, wird als blind, reizbar und unbewusst beschrieben. Auch Kritiklosigkeit sind Merkmale, die diese Menschen beschreiben.

Aspekte der Fähigkeit zur Selbstreflexion

Menschen, die die Fähigkeit zur Selbstreflexion haben, gelten als äußerst teamfähig. Sie haben Mitgefühl und strahlen Verlässlichkeit aus. Durch ihre ruhige, stabile und innerlich kraftvolle Art haben sie durchaus Mentor-Qualitäten. Zudem gelten sie als klug und gebildet.

Kann man die “Fähigkeit zur Selbstreflexion” erlernen?

Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist kein Lernfach in der Schule.  Das heißt auch, dass es nicht einfach mit einem Seminar abgetan ist, die Fähigkeit zur Selbstreflexion zu erlernen. Vielmehr ist es eine schleichende Entwicklung, die mit sehr viel Eigendisziplin beginnt. Wer die bewusste Entscheidung trifft, die Fähigkeit zur Selbstreflexion einzuüben, beginnt dies mit einer bewussten Kultivierung dieser Fähigkeit. Auch Autosuggestion ist eine Möglichkeit, sich die Fähigkeit zur Selbstreflexion anzueignen.

Die Auswirkung mangelhafter Selbstreflexion für Ihr Unternehmen

Sicherlich ist es nicht für jede Position die Grundvoraussetzung, über die Fähigkeit zur Selbstreflexion zu verfügen. Allerdings sollten eben an den entscheidenden Positionen im Betrieb durchaus selbstreflexive Personen sitzen. Ist das nicht realisierbar, wird die Kommunikation sehr oberflächlich sein. Innovationen und strategische Entscheidungen können so nicht gefällt werden. Um diesem Stillstand vorzubeugen, haben wir Ihnen mit diesem Beitrag einen wichtigen Ratgeber geliefert, um Bewerber mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion ausfindig zu machen. Gerne helfen wir auch dabei, im Rahmen eines Auswahlverfahrens zu eruieren, ob Ihre Bewerber mit Selbstreflexion gesegnet sind.

Einstellungstest im Auswahlverfahren: Fähigkeit zur Selbstreflexion

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