Stimmen Sie uns zu, dass die Initiativfähigkeit eines Mitarbeiters der Motor für ein funktionierendes Innovationsmanagement sein kann? Und denken Sie nicht auch, dass ein Mitarbeiter, der aktiv wird und die Initiative ergreift, engagierter für die Unternehmensziele einsteht, als ein Mitarbeiter, der lediglich Befehle ausführt? Demnach ist die Initiativfähigkeit eine wichtige Fähigkeit – und offeriert Ihnen zeitgleich ein Problem, denn: Initiativfähigkeit festzustellen, ist gar nicht so einfach. Wie Ihnen ein Online-Test helfen kann, erklärt sich in diesem Artikel.

Initiativfähigkeit

Initiativfähigkeit

Zur Definition. Das bedeutet Initiativfähigkeit in der Praxis.

Mitarbeiter mit Initiativfähigkeit sind aktiv und bringen sich ein. Sie tun dies nicht aus Kalkül, sondern häufig mit dem festen Willen, ein gestecktes Ziel zu erreichen. Initiativfähigkeit zu haben, ist auch deswegen besonders wichtig, da Eigeninitiative nebst Engagement zu einer wichtigen Tugend und einem Motor im Unternehmen werden kann.

Menschen mit Initiativfähigkeit …

  • können selbstorganisiert handeln.
  • haben die Fähigkeit, erworbene Kompetenzen in ihr Handeln zu integrieren.
  • können lebenspraktisch handeln.
  • können Krisen meistern, in dem sie sich auf erworbene Kompetenzen besinnen.
  • haben gute Umgangsformen.
  • sind willensstark, kraftvoll und entscheidungsfreudig.
  • reich an Energie.

Deswegen ist Initiativfähigkeit als Kompetenz Ihrer Mitarbeiter für Ihr Unternehmen wichtig

Eigeninitiative, Motivation und Initiativfähigkeit gehen mit Blick auf den Beruf Hand in Hand. Und das bedeutet vor allem eins: Die Aktion geht vom Mitarbeiter selbst aus, ohne dass dieser dazu aufgefordert oder gar überredet werden muss. Doch nicht nur das – Eigeninitiative ist auch etwas, das Mitarbeiter selbst sehr schätzen, denn diese Fähigkeit ermöglicht ihnen, eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten. Diese Eigeninitiative, ein Ergebnis verinnerlichter Initiativfähigkeit, ist nötig, um einen Betrieb auf Erfolgskurs zu halten. Dabei gibt es zwei Herangehensweisen: Initiativfähigkeit ist nötig, um ein Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen. Eigeninitiative ist nötig, um es genau dort zu halten (und dabei wirtschaftlich attraktiv zu bleiben).

Nachweis der Kompetenz Initiativfähigkeit

Das Problem, dass die Initiativfähigkeit kein Schulfach ist, wurde nun klar. Allerdings sind wir viel mehr an einer Lösung interessiert. Daher haben wir Fragen konzipiert, die wir Ihnen zur Verfügung stellen. Beantwortet ein Bewerber diese, können Sie leichter abschätzen, wie ausgeprägt die Initiativfähigkeit ist.

  • 1 steht dabei für „trifft zu“.
  • 2 steht für „trifft eher zu“.
  • 3 steht für „teils-teils“.
  • 4 steht für „trifft eher nicht zu“.
  • 5 steht für „trifft nicht zu“.

Das Statement

Das bedeutet die Antwort

 
Ich kann nicht verstehen, wie man sich freiwillig für zusätzliche Aufgaben melden kann. Dann denken die Chefs doch, man habe zu wenig zu tun.Wer die Eigeninitiative von Kollegen derart negativ einstuft, hat kein Fünkchen Initiativfähigkeit oder gar Eigeninitiative im Leib.
 
Mir persönlich ist es lieber, so angelernt zu werden, dass ich Aufgaben eigenständig bewältigen kann. Dieser Bewerber hat persönliche Züge, die von Initiativfähigkeit geprägt sind, denn: Er möchte eigenständig arbeiten.
 
Vielleicht ist es ein Risiko, heutzutage nach einem unkontrollierten, selbstständigen Arbeitsplatz zu suchen, doch es ist meine Art, in der Arbeit glücklich zu werden.Diese Aussage trifft auf die Bewerber zu, die nicht nur die Initiativfähigkeit für sich gepachtet haben, sondern diese Eigeninitiative auch als Wesenszug an sich erkannt haben.
 
Ich habe kürzlich eine Fortbildung besucht. Dabei zeigte man uns, dass nicht nur das Management Entscheidungen trifft, sondern selbst wir als Mitarbeiter. Schließlich entscheiden wir stets, diese Entscheidungen mitzutragen oder eben nicht.Wer derart überlegt und besonnen agiert, weiß auch, dass er selbst Eigeninitiative besitzt. Nur mündige Mitarbeiter, die sich ihres Mitspracherechts bewusst sind, können Eigeninitiative aufzeigen.
 
Ich habe erst gelernt, wie viel ich bewirken kann, als man mir die Möglichkeit aufgezeigt hat, dass eine Projekt-AG auch dazu da ist, unsere Ideen zu hören und umzusetzen.Wer zu dieser Aussage kommt, arbeitet bereits in einem Beruf, bei dem Handlungsfreiräume und Mitspracheoptionen eingeräumt werden. So wird auch die Initiativfähigkeit eines Mitarbeiters gefördert.
 
Ganz ehrlich: Sie entscheiden. Wir tun es.Wer derart passiv agiert und damit auch zeigt, dass die Einflussnahme weder gewünscht wird, noch gelebt wird, hat die Eigeninitiative bei Weitem nicht verinnerlicht, sondern ist lediglich Befehlsempfänger.
 
Ich bin nicht der Typ Mensch, der gerne für andere Menschen verantwortlich ist.Wer dieser Aussage zustimmt, sollte nicht als Führungskraft eingesetzt werden. Diese Person scheut die Übernahme von Verantwortung.
 
Ich hatte die Möglichkeit, die Ideenwerkstatt im Betrieb zu initiieren. Dabei durften und sollten alle Mitarbeiter neue Produkte, Konzepte oder Abläufe vorstellen. Das hat so manchen Mitarbeiter inspiriert, sich mehr einzubringen.Wer bereits derart gute Praxiserfahrungen gesammelt hat, bringt nicht nur selbst Initiativfähigkeit mit, sondern weiß auch, wie er die Eigeninitiative der Mitarbeiter fördern kann.
 
Auch wenn ich gerne selbstständig arbeite, weiß ich, wie wichtig mir regelmäßige Feedbackrunden sind.Wer zu dieser Aussage kommt, liegt goldrichtig, denn Initiativfähigkeit lässt sich in ihrer Ausbildung immer dann besonders gut unterstützen, wenn der Mitarbeiter in seinen Taten bestärkt wird.
 
Ich würde ja gerne, aber ich trau mich nicht.Wer derart unsicher ist, dem fehlt es auch an Initiativfähigkeit. Hier muss der Betrieb viel Arbeit aufwenden, um diese Kompetenz ausbilden zu können.

 

Das Gegenteil von Initiativfähigkeit ist …

Wem es an Eigeninitiative und Initiativfähigkeit fehlt, dem fehlt es an Entschlossenheit, Initiative und Motivation. Tatkraft, Willensstärke und Unternehmergeist sind Menschen ohne Eigeninitiative total fremd. Auch sind sie kaum beständig, beharrlich, entschlossen oder konsequent. Kraftlos, willenlos und resigniert könnten auch als Gegensätze erwähnt werden.

Aspekte der Initiativfähigkeit

Initiative zeigen zu können, kann ganz unterschiedliche Aspekte haben. Die (unaufgeforderte) Aktivität, die Triebkraft und auch die Energie sind nur einige dieser Richtungen, in denen Initiativfähigkeit sichtbar wird. Auch zeigt sich die Eigeninitiative eines Mitarbeiters in seiner Entschlossenheit.

Kann man “Initiativfähigkeit” erlernen?

Gerade bei der Initiativfähigkeit eines Menschen geht es darum, diese zu fördern und den Mitarbeitern zu entlocken, die bereits eine Grundveranlagung haben. Das bedeutet: Wer seinen Mitarbeitern Optionen bietet, sich einzubringen und auszuprobieren, der fördert aktiv die Initiativfähigkeit seiner Mitarbeiter. Allerdings zeigt die Praxis: Eine grundlegende Tendenz, Verantwortung übernehmen zu wollen, sollte bereits gegeben sein. Ist diese Grundbasis vorhanden, ist es möglich, darauf aufzubauen.

Die Auswirkung mangelhafter Initiativfähigkeit für Ihr Unternehmen

Fehlt es in Ihrem Betrieb an Mitarbeitern mit Eigeninitiative, kann das für den Rest des Personals durchaus anstrengend werden, denn: Die Mitarbeiter ohne Initiativfähigkeit müssen angeleitet und motiviert werden, sich einzubringen und auch nur ihre reguläre Arbeit zu tun. So kann die Suche nach Mitarbeitern mit Eigeninitiative nicht nur einen kurzfristigen Effekt haben, sondern langfristig betrachtet einen wirtschaftlichen Mehrwert bieten. Nun sind Sie fit in punkto Initiativfähigkeit. Entscheiden Sie nun selbst, ob wir das Testverfahren für Sie übernehmen sollen.

Einstellungstest im Auswahlverfahren: Initiativfähigkeit

Test hier downloaden

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