Die Kompetenz der Selbstbehauptung ist ein Teilbereich der sozialen Kompetenzen und kann im Grunde genommen nur in Union mit der Fähigkeit zur Kooperation betrachtet werden. Verfügt ein Mensch über die Fähigkeit der Selbstbehauptung, kann er seine eigenen Bedürfnisse bedacht vertreten. Ohne das ausgleichende Gegengewicht der Kooperationsfähigkeit kann die Selbstbehauptung ein gefährliches Maß annehmen. Um die Gefahr im Vorfeld zu minimieren, gibt es die Möglichkeit einen Eignungstest durchzuführen. Was dafür spricht, dass ein Mitarbeiter die Kompetenz der Selbstbehauptung für sich beansprucht, verraten die folgenden Zeilen.

Selbstbehauptung

Selbstbehauptung

Zur Definition. Das bedeutet Selbstbehauptung in der Praxis.

Mitarbeiter mit der Kompetenz Selbstbehauptung wissen, was sie wollen, und wissen auch, wie sie das umsetzen können. Das heißt auch, dass die Kompetenz Selbstbehauptung bedeutet, sowohl klare Ziele fassen zu können, als diese auch verteidigen und durchsetzen zu können.

Menschen mit der Kompetenz Selbstbehauptung …

Deswegen ist Selbstbehauptung als Kompetenz Ihrer Mitarbeiter für Ihr Unternehmen wichtig

Jeder Mitarbeiter hat ein Recht darauf, seine Meinung zu sagen – wenn diese weder unqualifiziert geäußert wird, noch Dritte beleidigt. Das heißt in der Folge auch, dass Mitarbeiter, die Ihre Meinung kundtun und gut argumentiert vertreten, der Motor eines Unternehmens sein können. Auch ist ein gesundes Maß an Selbstbehauptung nötig, um nicht zum passiven Ja-Sager zu werden, der unreflektiert alles über sich ergehen lässt. Mündige Mitarbeiter sind zwar eine Herausforderung, denn sie möchten gehört werden, aber sie gehören zu einer modernen Unternehmerlandschaft eben auch dazu.

Nachweis der Kompetenz Selbstbehauptung

Die folgenden Fragen dienen dazu, Ihre Bewerber auf Ihre Selbstbehauptungskraft hin zu testen. Allerdings möchte dieser Auszug aus unserem Fragenkatalog auch zeigen: Wir halten eine große Fragensammlung bereit. Sprechen Sie uns an, um mehr über unsere Leistungen zu erfahren.

  • 1 steht dabei für „trifft zu“.
  • 2 steht für „trifft eher zu“.
  • 3 steht für „teils-teils“.
  • 4 steht für „trifft eher nicht zu“.
  • 5 steht für „trifft nicht zu“.

Das Statement

Das bedeutet die Antwort

 
Was soll ich denn noch diskutieren, wenn ich doch weiß, dass dieser neue Prozess nicht funktionieren wird?Ein Hauch von Aggressivität schwingt ganz deutlich bei dieser Aussage mit, die wenig kooperativ wirkt. Die Selbstbehauptung ist gegeben, nur fehlt es an der regulierenden Kooperationsbereitschaft.
 
Wenn ich eine Idee habe, warte ich auf die Betriebsversammlung oder teile sie meinem Abteilungsleiter mit. Was er daraus macht, bleibt ihm überlassen.In dieser Äußerung zeigen sich durchaus Tendenzen der Selbstbehauptung, denn: Ideen vorzubringen ist auch eine Form, diese aufzuzeigen. Vermutlich würde ein Mitarbeiter, der dies sagt, allerdings nicht mit allen Mitteln für die Umsetzung kämpfen.
 
Wenn ich einen Plan habe, dann lasse ich mein Ziel nicht mehr außer Acht.Zielstrebigkeit und Selbstbehauptung liegen hier sehr nah beieinander. Ob die Selbstbehauptung hierbei zu aggressiv ausgelebt wird, müsste mit Blick auf andere Antworten abgeglichen werden, denn auf den ersten Blick wirkt das Statement schon so, als würde hier jemand seine Ziele verfolgen – ohne Rücksicht auf Verluste.
 
Wenn es eskaliert, rudere ich zwar nicht zurück auf Anfang. Dennoch versuche ich, zu vermitteln und eine Kompromisslösung anzustreben.Hier ist das Verhältnis von Selbstbehauptung und Kooperationsfähigkeit sehr ausgeglichen.
 
Wenn jemand meine Ideen kritisiert, packe ich sie in die Tasche und da bleiben sie dann auch.Wer derart harsch auf Kritik reagiert, ist weder kritikfähig, noch versteht er es, seine Ideen zu behaupten.
 
Auch wenn es schwer ist, wenn mehrere Ideen und Meinungen aufeinandertreffen, so ist es doch auch eine Chance, voranzukommen.Wer sich derart bedacht äußert, weiß genau: Selbstbehauptung kann als Wesenszug durchaus anstrengend werden, bringt dann aber auch den gewünschten Erfolg.
 
Ich gehe regelmäßig zum Kampfsport.Ohne Korrelation zu anderen Aussagen, kann diese Äußerung vielerlei bedeuten. Sie kann bedeuten, dass der Kampfsport als Ventil genutzt wird oder als Form, kontrolliert sich selbst zu behaupten. Zweiteres würde für einen Menschen mit Selbstbehauptung sprechen.
 
Der Ältere hat das Sagen.Wer solch eine Aussage trifft, hat kaum etwas verstanden, denn Selbstbehauptung kann nur am Wert des Inhalts festgemacht werden und nicht etwa am Alter.
 
Natürlich gewinne ich in Diskussionen. Schließlich habe ich das lauteste Organ.Auch dieser Person kann kein gesundes Maß an Selbstbehauptung zugeschrieben werden. Vielmehr zeugt es von Unreife, die Lautstärke der Stimme als Mittel der Selbstbehauptung zu verwenden.
 
Ich tüftle lieber solange an einer stimmigen Argumentationskette, bevor ich Gegenwind bekomme und scheitere.Im Grunde ist diese Aussage sehr überlegt und kommt auch aus dem Mund eines Menschen mit Selbstbehauptung, denn Argumente sind hier der entscheidende Faktor.

 

Das Gegenteil von Selbstbehauptung ist …

Wer schüchtern ist, misstrauisch, zögerlich oder gar zweifelnd auftritt, der ist das Gegenteil derer, die vor Selbstbehauptung strotzen. Auch diejenigen, die stets zur „guten, alten Zeit“ zurückwollen oder zu bodenständig sind, sind das Gegenteil derer, die Selbstbehauptung als Kompetenz in sich tragen. Sanftmütigkeit muss indes nicht nur das Gegenteil sein, sondern kann auch als Ausprägung der Selbstbehauptung verstanden werden.

Aspekte der Selbstbehauptung

Der wichtigste Aspekt, wenn die Kompetenz der Selbstbehauptung im Raum steht, ist der Gegenspieler dieses Wesenszuges: die Kooperationsfähigkeit. Wenn sich beide Aspekte die Waage halten, führt das zu einem ausgewogenen Miteinander. Ist die Waage jedoch im Ungleichgewicht, schwappt die Stimmung um. Wer zu kooperationsfähig ist, läuft Gefahr, seine eigenen Ziele zu vernachlässigen. Wer indes zu sehr auf seine Meinung pocht, hat ein gefährliches Übermaß an Selbstbehauptung.

Kann man “Selbstbehauptung” erlernen?

Da die Selbstbehauptung ein Teil der sozialen Kompetenzen darstellt, ist es durchaus möglich, Züge der Selbstbehauptung bereits in der Frühpädagogik zu erfahren. Bereits im Kindergarten kann es hier zu prägenden Ereignissen kommen – und zwar auch im Negativen. Wer merkt, dass er mit Rücksichtslosigkeit zum Erfolg kommt, kann dies verinnerlichen und sein späteres Handeln danach ausrichten (sehr zum Leidwesen seiner Mitmenschen). Die Kompetenz der Selbstbehauptung lässt sich durch ein Training des Selbstbewusstseins besser ausbilden. Hier kann ein Ansatzpunkt sein, um die Kompetenz bei einem Mitarbeiter stärker auszubauen.

Die Auswirkung mangelhafter Selbstbehauptung für Ihr Unternehmen

Mitläufer ohne eigene Meinung sind die Folge, wenn mangelhafte Selbstbehauptung den Personalstamm auszeichnet. Was für einen Betrieb auf den ersten Blick aussieht, als wäre es „einfach zu handeln“, ist in der Praxis eher eine Sackgasse. Ein Betrieb ohne Mitarbeiter mit eigener Meinung wird nicht vorankommen, sondern auf der Stelle treten. Da Sie nun Profi in punkto Selbstbehauptung sind, können wir gemeinsam auf die Suche nach dieser wichtigen Kompetenz gehen.

Personale Kompetenz: Selbstbehauptung

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